Grita Götze
Keramik1959 geboren in Schlema, Sachsen
1980-85 Keramikstudium an der Hochschule für Industrielle
Formgestaltung, Halle
Diplom
1986 eigene Werkstatt in Halle
lebt und arbeitet in Halle
Ausstellungen (Auswahl)
1987 X. Kunstausstellung der DDR, Dresden
1991 Galerie Stula, Hannover
1997/1999/2004 Einzelausstellungen in der Zeitkunstgalerie, Halle
2006 „3 x 4“ Galerie Burkhard Eikelmann, Düsseldorf
2007 Galerie Neue Kunst, Karlsruhe
2009 Museum August Kestner, Hannover
Sammlungen (Auswahl)
Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, Halle
Badisches Landesmuseum, Karlsruhe
Kunst am Bau
Wand- und Bodengestaltung in öffentlichen und privaten Häusern
Keramik
Die geradezu Raum füllenden Unikatobjekte der Keramikerin Grita Götze oszillieren zwischen Tradition und Postmoderne, zwischen angewandter und freier Kunst; und sie markieren dennoch eine höchst eigenwillige Solitärposition. Ihr meisterlicher Umgang mit dem Werkmaterial kulminiert in einer sinnenfrohen ästhetischen Neubewertung klassischer Gefäßformen.
Grita Götzes Variationen von Vasen, Deckelvasen, Kannen, ferner auch Wandteller und Fliesen, metamorphosieren zu Trägern opulent gestalteter Bilder mit figurativer und ornamentaler Motivik. Tiere, Menschen und Pflanzen bilden die thematischen Konstanten ihrer prachtvollen Schöpfungen.
Die unkonventionellen Reinterpretationen des klassischen Gestaltungsgenres vereinigen spielerisch die konsequente Handschrift der Künstlerin mit Zitaten aus der Form- und Bildsprache von der griechischen Antike über den Barock bis zum Jugendstil; sie frappieren durch handwerkliche Perfektion ebenso wie durch experimentierfreudige, aufwändige Techniken und sind zuletzt doch unerschütterliches Bekenntnis zur unmittelbaren Schönheit.
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