Kirsten Wittstruck

Porzellan

Geboren 18.01.1973 in München
1991 - 1994 Tätig in der Restaurierung (Stein und Möbel) in Hannover
1994 - 1998 Ausbildung zur Goldschmiedin in Hildesheim
1999 - 2004 Studium an der HAWK–Hildesheim, Metallgestaltung Abschluss: Diplomarbeit, bei Herrn Prof. Bünck und Prof. Georg Dobler, Sommersemester 2004
Seit 2004 selbständig in Ateliergemeinschaft auf dem Gelände des Kulturvereins „Eisfabrik“ in Hannover

Ausstellungsbeteiligungen

„Gold, Kokosnuss, Edelstahl – Kunstkammerschätze früher und heute“ im Kestnermuseum Hannover, 2005
Grassimesse Leipzig, 2005
„Kunst und Handwerk“ Messe im Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, 2005
„Zeughausmesse“ im Deutschen Historischen Museum Berlin, Ostern 2006 u.a.

Praxis

Oktober 2004: Markteinführung von „Licht im Quadrat“ und „Licht im Kreis“ (Kerzenleuchterserie in Edelstahl) bei mono „Seibeldesignpartner“, Mettmann Betreuung von Kurzeitprojekten in Zusammenarbeit mit Prof. Inge Sommer an der Universität der Künste (UdK) in Berlin, 2006

Kirsten Wittstruck über Ihre Arbeiten:
„Das ist Porzellan???... Das sieht doch aus wie Papier oder Pappe! Diese immer wieder gestellte Frage bestätigt mir, dass die Erscheinung, die ich meinen Porzellangefäßen geben will, gelungen ist. Der Reiz eines Materials besteht für mich darin, es mit allen Sinnen zu betrachten–im Geheimnis, welches erst bei intensivem Hinschauen, Hören und Fühlen preisgegeben wird. Meine unglasierten, hauchdünnen Becher und Schalen leben durch dieses Geheimnis– durch die Verwirrung und Täuschung beim ersten Anblick. Bei genauer Untersuchung ist man erstaunt über den gläsernen Klang die Transparenz und die Stabilität. Die Gefäße zeigen ihren besonderen Reiz beim Gebrauch – in Verbindung mit Flüssigkeit oder Licht.“



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